New Girl – oder die absolut durchgeknallte Wg in der ich gern leben würde

Also New Girl und ich das ist so eine Geschichte. Ich hab es ab und an schon im Fernsehen gesehen und bin irgendwie nie damit warm geworden. Aber das Problem lag einfach darin, dass ich immer nur einzelne Folgen ohne jeden Zusammenhang gesehen habe. Neulich dachte ich dann, ich gebe der Sache nochmal eine Chance und schwupp war ich schon wieder nach der ersten Folge relativ entschlossen nicht mehr weiter zu schauen. Nun angekommen am Ende der 2. Staffel kann ich sagen: Oh mein Gott wie ich New Girl liebe! Ich weiss gar nicht wann ich mal so laut lachen musste bei einer Comedyserie!

Die Story :

Nach einer katastrophalen Trennung zieht die unabhängige Optimistin Jess bei drei Junggesellen ein, die mit ihren ganz eigenen und überaus wichtigen Problemen zu kämpfen haben. Winston ist ein ehemaliger Athlet, Nick hat sein Jurastudium geschmissen und Schmidt produziert sich als Möchtegern-Frauenheld, der total verliebt ist… in sich selbst. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin, der heiß begehrten Cece, merkt das „New Girl“ ziemlich bald, dass das Zusammenleben mit den drei Singles eine echte Herausforderung ist – und ein extrem spaßiges Abenteuer!

Die Schauspieler:

Ich glaube der Cast ist bei New Girl so gelungen wie schon lange nicht mehr. Jeder Charakter passt einfach perfekt um die Gruppe vollständig zu machen. Klar sind viele Aktionen absolut überzogen, aber die wahre Kunst ist genau diese Sachen mit einer absoluten Selbstverständlichkeit rüber zu bringen. Genau deswegen funktioniert die Comedy auch so verdammt gut. Allein die Gesichtsakrobatik die manche Charaktere einfach mal so an den Tag legen ist genial. Ich wage mal zu behaupten, dass die Truppe richtig viel Spaß hat beim Dreh. Zumindest bringen sie das sehr gut rüber. Ich mag Zooey Deschanel sowieso,ich glaube deswegen habe ich der Serie auch nochmal eine Chance geben wollen. Das Highlight ist definitiv Max Greenfield als Schmitt. Er spielt mit seinem, sagen wir sehr einzigartigen Charakter, alle an die Wand. Aber die anderen stehen ihm in fast nichts nach.

Fazit:

Was man ganz klar erwähnen muss, die Serie wird nicht jedermanns Humor treffen. Dieser ist meist sehr schräg, oft überzogen und schon etwas realitätsfern. Aber genau das macht die Mischung für mich. Ich mag das gerne und habe wirklich selten so oft laut loslachen müssen. Manche Aktionen der Truppe kann man gar nicht glauben. Jeder der also offen ist für schrägen Humor, sollteNew Girl unbedingt eine Chance geben. Bei mir hat es wirklich lange gedauert bis ich mich endgültig an die Comedyserie herangewagt habe und ich bin wirklich froh. Die Charaktere durchleben, wie so oft, auch eine Entwicklung und ich bin mir sicher diese wird sich auch noch steigern in den folgenden Staffeln. Aber man merkt schon jetzt, dass die 2. Staffel der ersten in nichts nachsteht. Ich würde sagen, die Serie ist sogar noch besser geworden. Mir gefällt vorallem, dass auch ab und an mal ernstere Töne angeschlagen werden. Aber es wird auch nie zu ernst, es wird meistens in eine völlig schräge Aktion verpackt und trotzdem geht es ans Herz. Also klare Empfehlung wer wie ich nach How I Met Your Mother auf der Suche nach der nächsten guten Comedy ist!

 

 

 

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Umweg nach Hause – mein erster Netflix Original Film

Ohje, ich weiß in letzter Zeit war es doch sehr still hier, aber irgendwie hat mir ein wenig die Motivation gefehlt. Allerdings habe ich neulich den oben genannten Film und das war tatsächlich der Anstoß den ich gebraucht habe um wieder schreiben zu wollen! Außerdem musste ich in letzter Zeit erstmal in Ruhe Netflix erforschen. Bisher war ich ja nur im Besitz eines Prime-Accounts, doch nun gehöre ich auch zu den Netflixern. Die Auswahl ist wirklich gut, auch wenn die Filme im Vergleich zu den Serien ein wenig untergehen.  Meine Liste wächst aber stetig und neulich habe ich „Umweg nach Hause“ auf diese gepackt und vor ein paar Tagen auch endlich angesehen.

Die Story:

Der ehemalige Schriftsteller Ben (Paul Rudd) muss den Tod seines Kindes verarbeiten, macht eine nervenaufreibende Scheidung durch und beschließt aus Geldsorgen, sich per Crashkurs zu einer Pflegekraft ausbilden zu lassen. Kurz darauf wird ihm mit dem erst 18 Jahre alten Trevor (Craig Roberts) der erste Patient zugeteilt. Trevor leidet an Muskeldystrophie, sitzt deshalb im Rollstuhl und verbringt seinen Alltag mit starrer Routine – macht seine Immobilität aber mit einem großen Mundwerk wett. Schnell werden der junge Mann und sein neuer Betreuer ein ungleiches Team – und nachdem Trevors Mutter Elsa (Jennifer Ehle) widerwillig zustimmte, brechen Trevor und Ben zu einem abenteuerlichen Trip auf: zu den langweiligsten Attraktionen der USA, darunter das größte (ausgestopfte) Rind der Welt. Unterwegs gabeln sie die vorlaute Ausreißerin Dot (Selena Gomez) und die werdende Mutter Peaches (Megan Ferguson) auf. Die beiden Frauen halten die Männer während ihrer Reise zu Freundschaft, Liebe und sich selbst ordentlich auf Trab…

Die Schauspieler:

Ein sehr großer Grund wieso ich an dem Film beim durchzappen hängen geblieben bin, war sicherlich Paul Rudd. Ich mag ihn einfach und meistens fahre ich doch gut mit seinen Filmen, also mal ohne großes Überlegen auf die Liste gepackt. Erst danach habe ich dann einmal angefangen mir durchzulesen um was es eigentlich geht 🙂

Auf dem zweiten Blick habe ich dann auch gemerkt, dass Craig Roberts mitspielt. Bisher kenne ich den aus „Red Oaks“ um mal glatt auf ein gelungenes Amazon Original zu verweisen, zu dem ich auch bereits einen Bericht geschrieben habe.  Die beiden Hauptdarsteller sind wirklich hervorzuheben. Sie spielen perfekt zusammen und ergeben für mich in dem Film ein gutes Team. Aber vorallem Craig Roberts sticht nochmal ein wenig mehr hervor und dass sage ich als Paul Rudd Fan. Er macht einfach einen verdammt guten Job, mehr braucht man gar nicht mehr dazu sagen. Als drittes bekanntes Gesicht wäre noch Selena Gomez zu nennen. Ich kann nicht sagen warum, aber sie ist einfach nicht mein Ding. Sie spielt nicht schlecht, aber ich kann mit ihr als Schauspielerin einfach nicht viel anfangen. Trotzdem hat sie den Film gut abgerundet.

Fazit:

Meinem Text war ja bisher auch schon etwas anzumerken, dass mir der Film wirklich gut gefallen hat. Ich mag Filme, die eigentlich keine große Geschichte erzählen, sondern einfach Storys aus dem Leben mit leisen Humor. Solche Arten von Dramen treffen meinen Geschmack und genau das habe ich hier bekommen. Wobei ich sagen muss, die erste halbe Stunde/Stunde war der Humor gar nicht so leise, im Gegenteil, ich musste ein paarmal wirklich losbrüllen. Ich sag mal so, man sollte kein Berührängste haben was schwarzen Humor betrifft. Wenn man damit klar kommt, sollte man mit „Umweg nach Hause“ seinen Spaß haben. Zwei kleine Kritikpunkte : zum einen fand ich die Babyszene gegen Ende ein wenig zu viel des Guten, aber konnte noch verschmerzt werden und das Ende war etwas abrupt. Ich hätte mir noch etwas mehr gewünscht, aber es ändert nichts an meiner guten Meinung über den Film. Er ging mir ans Herz, war aber nicht zu traurig, man war immer zwischen lachen und weinen (zumindest an manchen Stellen) hin und hergerissen und er hinterließ ein verdammt gutes Gefühl bei mir. Einer der Streifen, den man sich garantiert mehr als einmal ansehen kann.

 

Game of Thrones

Jetzt werden sich einige denken, na die ist aber früh dran mit der Serie. Jap, ich weiss aber ich habe mich auch sehr lange dagegen gesträubt, da ich sonst nicht viel mit Fantasy anfangen kann. Nachdem mir aber immer wieder von den unterschiedlichsten Leuten GOT empfohlen wurde, war ich zwar immer noch sehr kritisch, aber gab mir einen Ruck.

Die Story ( vermutlich fast unnötig sie hier noch zu beschreiben):

Die Sommer dauern mehrere Dekaden und die Winter können ein Leben lang anhalten in der fantastischen Welt der neuen herausragenden HBO®-Serie basierend auf der erfolgreichen Fantasy-Buchreihe Das Lied von Eis und Feuer von George R.R. Martin. Vom ränkevollen Süden bis hin zu den wilden Ostländern, im eisigen Norden und an der uralten Mauer, die das Land von der Dunkelheit trennt, kämpfen die machtvollen Familien der sieben Königreiche verbissen um den Eisernen Thron. Es ist ein hintergründiges und betrügerisches Spiel um Einfluss und Ehre, Unterwerfung und Triumph. Im Game of Thrones, dem Spiel um den Thron, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Gewinn oder stirb.

Die Schauspieler:

Uff da gibt es so unfassbar viele! Anfangs dauert es wirklich eine Weile bis man erstmal die ganzen Namen auf die Reihe bekommt, da GOT einen sehr großen Cast hat. Allgemein ist er bunt gemischt, es gibt einige bekanntere Darsteller wie Sean Bean und Peter Dinklage, aber auch sehr viele frische Gesichter. Von jung bis sehr alt alles dabei. Man hat sofort das Gefühl in einer anderen Welt zu sein und das liegt nicht zuletzt an der hervorragenden Besetzung. Ich kann hier unmöglich auf alle Rollen eingehen, ich denke es ist normal, dass man seine ein, zwei Lieblinge hat. Insgesamt lässt sich sagen, dass sicherlich nicht zuletzt das tolle Schauspielaufgebot mit den Erfolg der Serie ausmacht.

Fazit:

Ehrlich, ich hätte es nicht gedacht, aber ich bin vollkommen im GOT-Fieber.  Vielleicht bin ich kein Fan der ersten Stunde und die erste Staffel begann stark und hat dann bis Mitte der Staffel auch für meinen Geschmack nachgelassen, aber ich bin dran geblieben und wurde nicht enttäuscht. Wie ich oben schon bei den Schauspielern erwähnt habe muss man, wenn man die Bücher nicht kennt, sowieso ein wenig Geduld aufbringen, da es wirklich dauert bis man die Zusammenhänge zwischen den parallel erzählten Geschichten versteht. Für mich war das eher aufregend, da nach und nach alles mehr Sinn gemacht hat. Ich bin bisher noch nicht durch mit den bereits ausgestrahlten Staffeln, sondern erst bei dem Ende der 3. Staffel ( kurz vor „Red Wedding“, auf diese Folge bin ich nun schon mehr als gespannt)aber ich werde sicherlich weiterhin dran bleiben. Diese  Vielfalt an Geschichten und Figuren ist atemberaubend. Ich frage mich wirklich, wie man es als Autor schafft, sich so eine Welt mit all ihren Facetten und Schicksalen auszudenken. Einfach nur faszinierend. Ich kenne zwar die Bücher nicht, aber ich denke die Verfilmung ist mehr als gelungen. Ein weiterer Pluspunkt ist die Schonungslosigkeit der Serie, man sollte also keine Angst davor haben jegliche Geschlechtsteile oder rollende Köpfe zu sehen. Denn genau das macht es so wahnsinnig intensiv. Ich hätte wirklich niemals erwartet, dass mich eine Fantasyserie mal so sehr begeistern kann. Aber es geht eben nicht nur darum, sondern um so viel mehr. Man leidet und fiebert mit, vorallem mit seinen Lieblingscharakteren. Wobei es eigentlich nicht besonders vorteilhaft ist in dieser Serie einen zu haben, denn was ich bisher schon gelernt habe: Es kann wirklich alles passieren. Übrigens meine Lieblingsfigur: Halbmann 🙂 Kurzum, ja Game of Thrones ist wirklich so verdammt gut wie jeder sagt. Diese Serie zu verpassen ist wirklich eine Schande und ich bin sehr froh, dass ich mich überreden lassen habe!

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Masters of Sex – Staffel 1

Eigentlich bin ich, wie so oft, durch Zufall auf diese Serie gestoßen. Ich habe schon einmal von ihr gehört gehabt, aber bisher hatte ich keine Möglichkeit sie zu schauen und so war sie dann auch schnell wieder vergessen.  Während meines Studiums kam ich schon öfters mit den Ergebnissen der Forschung von Masters und Johnson in Berührung und das hat mich wirklich neugierig gemacht. Am Anfang war es für mich etwas zäh, aber dranbleiben hat sich sowas von gelohnt.

Die Story:

In den ausklingenden 1950er Jahren findet die ehemalige Country-Sängerin und alleinerziehende Mutter Virginia Johnson (Lizzy Caplan) einen Job als Sekretärin im Krankenhaus beim hochrenommierten Gynäkologen William Masters (Michael Sheen). Dieser ist zwar eine Koryphäe auf dem Sektor der Geburtshilfe, seine wahre Leidenschaft gehört aber dem Sex – streng wissenschaftlich natürlich. Allerdings ist dieses Interesse – Gynäkologie hin, Wissenschaft her – in den Fünfzigern ein äußerst heikles. Die einseitige Neigung kommt seiner jungen Frau Libby (Caitlin Fitzgerald) dabei nur wenig zugute, auch sonst ist Dr. Masters emotional durchaus als merkwürdig zu bezeichnen. Doch mutig beschließt er das damals Ungeheuerliche: Studien an agierenden Objekten.

Die Schauspieler:

Puh da gibt es so einige. Die Serie besteht insgesamt aus einem sehr großen Cast. Angst vorm Nacktsein hat hier schon einmal keiner, das sei gesagt. Es kommen im Laufe der ersten Staffel einige neue Charaktere dazu, die man in den ersten Folgen noch gar nicht vermuten würde. Die meisten der Schauspieler waren für mich unbekannte Gesichter, aber auch der ein oder andere mir Bekannte tümmelt sich im Cast. Beau Bridges, Alison Janney und Nicolas D´agosto sind für mich einige Beispiele. Zu dem Cast kann ich an und für sich gar nicht viel sagen, sie harmonieren alle gut miteinander und es gibt niemanden der mir besonders gut oder schlecht hervorsticht. Die beiden Hauptdarsteller Martin Sheen als Dr. Masters und Lizzy Caplan als Virginia Johnson spielen super zusammen.

Fazit:

Durchhalten lohnt sich! Nach drei Folgen hatte ich kurzzeitig überlegt, ob ich weiterschauen möchte oder nicht. Ich kann nicht einmal sagen, dass ich die Serie schlecht fand, aber irgendwie hat mich der Charakter des Dr. Masters sehr genervt. Er ist unheimlich distanziert, man könnte schon sagen er wirkt gefühllos. An vielen Stellen konnte ich seine Handlungen sehr schlecht nachvollziehen und das hat mich so gestört, dass ich wirklich aufhören wollte. Aber schon in den nächsten Folgen zeigt er in vielen Szenen ein anderes Bild von sich und die Folgen gewinnen an Intensität dazu. Als Beispiel dazu vorallem die Folge 5 („Catherine“) . Ab da war ich vollends überzeugt und wollte unbedingt weiterschauen. Zum einen finde ich das Thema der aufkeimenden offenen Sexualität in den 50 er Jahren sehr interessant und auch die Forschung dazu ist einfach ein Meilenstein. Aber man möchte ja als geübter Seriengucker nicht nur stur eine Forschungsstudie betrachten, sondern natürlich auch die Geschichte dazu. Wenn man einmal in dem Sog von „Masters of Sex“ ist, will man einfach nur eine Folge nach der nächsten sehen. Ich kann sie wirklich weiterempfehlen. Ja es braucht etwas Zeit um  die Charaktere kennenzulernen und erst nach und nach versteht man viele Beweggründe. Es wäre ja auch eigentlich langweilig, wenn von Anfang an alles klar und offensichtlich wäre. Ich bin sehr gespannt auf die nächste Staffel, wobei ich schon gehört habe dass diese, im Vergleich zur ersten, wohl etwas langatmiger sein soll. Ich werde mich mal überraschen lassen. Also jeder der ein gewisses Interesse an der Sexualforschung und ihrer Revolution hat und auch ansonsten nichts gegen eine gute Dramaserie hat, sollte „Masters of Sex“ruhig mal versuchen.

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Six Feet Under – Gestorben wird immer

Ja ich weiß, nicht gerade eine aktuelle Serie, aber das heisst ja nichts schlechtes 🙂 Die erste Staffel ist von 2001 und ich wäre damals noch viel zu jung gewesen um damit anzufangen und auch die Thematik der Serie zu verstehen und zu schätzen. Ich habe noch nicht alle Folgen  gesehen, aber mit zwei Staffeln bin ich nun bereits durch und kann mir denke ich, ein erstes Urteil erlauben 🙂 Sie besteht insgesamt aus fünf Staffeln a 13 Folgen mit einer Spieldauer von 45-60 Min.

Story:

Ich werde mich hier auf eine sehr allgemeine Beschreibung konzentrieren, die einen erstmal einen Einblick in die Serie verschaffen soll :

Nachdem Familienoberhaupt Nathaniel Fisher auf dem Weg zum Flughafen, wo er seinen Sohn Nate abholen wollte, bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt, gerät das nach außen hin heile Familienbild kräftig aus dem Lot: Nate, der eigentlich mit dem Bestattungsinstitut nichts am Hut hat, erbt auf einmal die Hälfte des Familienunternehmens. Das ist seinem Bruder David, der bisher mit seinem Vater das Geschäft leitete, überhaupt nicht recht. Auch David hat im Privatleben eigentlich ganz andere Probleme. Schwester Claire frönt derweil ihren Drogen, und Mutter Ruth schockt die Familie mit der Eröffnung, einen Liebhaber zu haben.

Die Schauspieler:

Obwohl mich die Serie aufgrund ihrer Thematik schon sehr lange gereizt hat, gab es dann noch einen weiteren ausschlaggebenden Punkt, wieso ich sie unbedingt sehen wollte: Michael C. Hall. Als großer Dexter Fan war es doch interessant zu sehen, was er davor denn so getrieben hat. Ich halte ihn für einen exzellenten Schauspieler und war eigentlich immer der Meinung, dass die Rolle des „Dexter“ absolut perfekt für ihn ist. Nicht falsch verstehen, das denke ich immernoch, aber auch „David Fisher“ wird von ihm überragend gespielt. Als hetereosexueller Mann stelle ich es mir als keine leichte Aufgabe vor, einen Homosexuellen so überzeugend zu spielen ( keine Angst das war kein Spoiler, das erfährt man sowieso in der ersten Episode) . Die anderen Schauspieler, bis auf Frances Conroy        ( American Horror Story) waren für mich allesamt eher unbekannte Gesichter. Ich kann dort niemanden besonders hervorheben, da sie wirklich allesamt einfach toll spielen. Viele Charaktere sind absolut nicht einfach angelegt, aber man würde keine Sekunde an ihrer Glaubwürdigkeit zweifeln. Die Serie wurde nicht umsonst mit Emmys und Golden Globes ausgezeichnet.

Fazit:

Ich teile es mal in Staffel eins und zwei auf:

Im Vergleich zu Staffel zwei hat die erste, meiner Meinung nach, einige Schwächen. Nach der ersten Folge war ich noch nicht einmal richtig überzeugt ob ich weiterschauen würde. Diese ist sehr skurill und mit jeder Menge schwarzem Humor, was ich eigentlich mag, aber ich fand es stellenweise erzwungen. Zum Beispiel: Es kommen immer wieder sehr makabere „Werbungen“ für verschiedene Gebrauchsartikel eines Leichenbestatters vor, die möglichst witzig präsentiert werden. Das war überflüssig und für meinen Geschmack auch unnötig. Ich vermute allerdings, dass die Autoren sehr schnell der gleichen Meinung waren, da es ab der zweiten Folge weitaus weniger vorkommt bzw. die „Werbungen“ komplett wegfallen. Der skurille Humor bleibt erhalten, dass ist aber auch gut so, ich schätze das sehr an der Serie, aber er ist eben mit viel mehr Bedacht eingesetzt. Nach und nach entwickelt sich bereits bei Staffel eins eine wahnsinnige Intensität und man beginnt sehr schnell mitzufühlen und auch mitzufiebern. Es hat allerdings wirklich ein paar Folgen gedauert´, bis ich mich in die Story eingefunden habe und die Serie in ihrer Einzigartigkeit wahrnehmen konnte. Wenn man das geschafft hat, muss man „Six Feet Under“ einfach lieben.

Staffel zwei : Immer mehr zeigt sich stark die Tendenz zur Dramaserie und die humoristische Seite nimmt weiter ab. Allerdings nie vollständig und ich muss sagen ich finde es wirklich immer besser und besser. Die Staffel schließt vollständig an das Ende von Staffel eins an und es finden einige Entwicklungen bei den Charakteren statt, mit denen man in Staffel eins noch nicht gerechnet hätte. Manche Rollen die in der ersten Staffel eher als Nebencharaktere angelegt waren (Rico und seine Familie) bekommen mehr Spielzeit und komplementieren die Geschichte um die Familie Fisher.

Man spürt wirklich eine extreme Weiterentwicklung der Serie und ich kann es kaum abwarten mit Staffel drei zu beginnen. Ich kann jetzt schon sagen, ich habe selten so eine gefühlvolle Serie erlebt. Kennt ihr das das? Man schaut etwas an und es wird einem einfach warm ums Herz? Genauso fühle ich mich wenn ich diese Serie sehe.

Also eine klare Empfehlung. Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, dass man in jeder Folge mit dem Tod konfrontiert ist und es nicht nur ältere Menschen betrifft. Ich denke nicht, dass die Serie etwas für Jedermann ist, man muss sehr offen mit diesem Thema umgehen können. Wenn man sich aber darauf einlässt, wird man wirklich belohnt.

 

Slasher – Kanadas Antwort auf „Scream“

Ich war ja schon immer ein gr0ßer Fan von den guten alten Serienkillern, deswegen darf ich mir natürlich auch keine Serie über einen entgehen lassen. Etwas schade ist, dass bisher hauptsächlich SKY-Abonennten von der Serie profitieren. Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher ob sie hier in D auf Netflix läuft oder nicht. Jedenfalls sollte man der Serie aus Kanada wirklich eine Chance geben, sie steigert sich von Folge zu Folge. Allerdings sollte man den ein oder anderen Logikfehler übersehen können.

Story:

Ganz wichtig erstmal: Hier darf man eigentlich nicht zu viel verraten!
Die junge Sarah kehrt nach über 20 Jahren in ihre Heimatstadt Waterbury zurück. Dort schlachtete einst ein Killer ihre Eltern auf bestialische Weise ab. Obwohl der Mörder in Haft sitzt, wiederholen sich scheinbar dort die Ereignisse und das morden geht wieder los. Doch wer steckt dahinter und was ist der Plan? Außerdem scheint so gut wie jeder der Bewohner ein kleines bis großes Geheimnis zu haben das gegen ihn verwendet wird.

Die Schauspieler:

Bekannt war mir da keiner, aber bisher habe ich auch noch nicht so viele kanadische Produktionen gesehen. Anfangs dachte ich die ganze Zeit mir kommt die Hauptdarstellerin bekannt vor, bis ich dann gemerkt habe, dass sie mich nur wahnsinnig an Keira Knightley erinnert. An den schauspielerischen Leistungen habe ich wirklich nichts auszusetzen, ich fand aber die Synchro an manchen Stellen etwas holprig.

Fazit:

Man sollte wirklich nicht erwarten, dass hier etwas völlig Neues zu sehen ist. Irgendwie kennt man das alles schon, verstörtes Mädchen möchte sich der Vergangenheit stellen, der böse Killer ist doch wieder da usw. Auch das jeder seine Geheimnisse hat, wird doch immer wieder gerne verwendet. Die Frage ist eher, wird das Ganze auch überzeugend und spannend in Szene gesetzt? Das würde ich hier klar mit Ja beantworten. Allerdings war ich nach den ersten zwei Folgen noch nicht so ganz von der Serie überzeugt. Ich hatte anfangs wirklich zu sehr das Gefühl alles schon einmal gesehen zu haben. Es entwickelt sich aber und die Storys die einem dann präsentiert werden, habe ich teilweise nicht so erwartet. Auch die Auflösung des ominösen „Vollstreckers“ ( ok der Name ist irgendwie dämlich) war für mich unerwartet, auch wenn man mit dem Ausschlusspinzip am Ende vielleicht hätte drauf kommen können. Ich jedenfalls war ab der 3. Folge vollkommen drin und habe wirklich eine Folge nach der nächsten geschaut und somit die Serie mit leider nur acht Folgen in einem Wochenende durchgesuchtet. Gut finde ich auch dass die Staffel in sich geschlossen ist. Ich habe gelesen, sie soll im Stile von „American Horror Story „als Anthologieserie aufgebaut sein, also hoffe ich sehr dass eine zweite Staffel mit interessanter Geschichte herauskommen wird. Falls aber nicht, blieben wenigstens keine Fragen offen und man ärgert sich nicht wie bei manch anderer Serie, die einfach nicht weiter produziert wird, über die ungeklärten Tatsachen. Wer also wie ich ein Herz für Serienkiller hat, sollte „Slasher“ mal eine Chance geben. Langweilig wurde mir jedenfalls nicht!

The Revenant – oder auch : Endlich mal ein Oscar für DiCaprio

Zuerst stellte sich für mich die Frage: Hat er wirklich so außerordentlich gut gespielt, dass er gerade für diesen Film den Oscar verdient hat? Nein, ich denke nicht. Nicht falsch verstehen, er hat wie immer grandios gespielt, aber man musste sich in den vergangenen Jahren schon oft fragen wieso er immer leer ausging. Meines Erachtens hätte er sich also den begehrten Preis schon viel eher verdient! Nun einmal etwas genauer zum Film.

Story:

Bei einer Expedition tief in der amerikanischen Wildnis wird der legendäre Forscher und Abenteurer Hugh Glass (Leonardo DiCaprio) brutal von einem Bären attackiert. Seine Jagdbegleiter, die überzeugt sind, dass er dem Tod geweiht ist, lassen ihn zurück. In seinem Überlebenskampf erleidet Glass unerträgliche Qualen und muss erleben, dass auch sein engster Vertrauter John Fitzgerald (Tom Hardy) ihn verrät und im Stich lässt. Mit übermenschlichem Willen zu überleben und angetrieben durch die Liebe zu seiner Familie kämpft Glass sich durch einen unerbittlichen Winter in der Wildnis zurück ins Leben.

Die Schauspieler:

Der Fokus ist mehr als deutlich auf Leonardo DiCaprio gelegt und wie ich oben schon erwähnt habe spielt er toll und sehr authentisch. Aber auch Tom Hardy als rücksichtsloser Alleinkämpfer konnte mich überzeugen. Allerdings habe ich bei einem Film von solchen Maßstäben auch nicht anderes erwartet. Deswegen werde ich an dieser Stelle nicht weiter auf die Schauspieler eingehen, da hier selbstverständlich ein guter Job gemacht wurde.

Fazit:

Als der Film vorbei war, wusste ich eigentlich erstmal so gar nicht was ich davon halten soll. Auf der einen Seite gute Schauspieler, ein sehr realistischer Überlebenskampf (außer das man sich fragt wieso nur an gewissen Stellen der Bart so gezielt wächst und an anderen nicht)  und eine gute, klare Story. Aber doch fand ich ihn mehr als schwer verdaulich und musste erst einmal ein wenig darüber nachdenken. The Revenant hat natürlich auch eine anständige Länge von 2 Std und ca. 30 Min. Mir ist nie langweilig geworden, aber doch zieht es sich an gewissen Stellen. Es wird zwischenzeitlich kaum was gesprochen und man muss sehr aufmerksam den ganzen Film verfolgen. Ich hätte mir auch noch ein wenig mehr erwartet. Mehr Intensität, mehr Nervenkitzel und Spannung. Das größte Problem war in meinen Augen, dass irgendwie alles zu glatt lief. Für mich blieb die Überraschung aus. Er hat gekämpft, er hat überlebt und am Ende das bekommen was er wollte. Auch wenn das vielleicht ein wenig überzogen ist, da im ganzen Film zu viel negatives passiert. Doch trotz meiner ganzen Kritik bereuhe ich es nicht „The Revenant“ gesehen zu haben. Die Geschichte in Zusammenhang mit den Indianern ist sehr interessant und auch etwas das bisher noch nicht so oft in dieser Art gezeigt wurde. Ich würde als abschließenden Fazit sagen, der Film ist zu sehr gehypt und dadurch sind mal wieder die Erwartungen viel zu hoch. Es gibt viele intensive Szenen, die einen auch teilweise einen Schauer über den Rücken jagen und genau diese sind es wert, dass man den oscarprämierten Film gesehen haben sollte. Ich kann aber durchaus verstehen, dass die Kritiken so verschieden sind.

 

 

Maaanno… wieder ewig keine Beiträge

Tja leider wieder das gleiche Problem wie schon im März. Die Prüfungen stehen an und obwohl ich ab und an tatsächlich zum Anschauen komme, habe ich doch einfach keine Zeit in Ruhe darüber zu bloggen. Aber dafür wird es danach umso mehr geben 🙂 Ab 8.9 habe ich wieder ein Leben, bis dahin frohes Schauen 🙂

The Nightcrawler – Jede Nacht hat ihren Preis

Thriller             USA 2014            Laufzeit : 118 Min

Ich habe, bevor ich „The Nightcrawler“ bei Sky entdeckt habe, absolut noch nichts von diesem Film gehört. Als ich aber dann gelesen habe um was es geht und das Jake Gyllenhall mitspielt, habe ich beschlossen mich einfach mal von dem Film überraschen zu lassen. Vielleicht nicht gerade der beste Film den ich jemals gesehen habe, aber durchaus interessant! Die Story ist meiner Meinung nach einmal etwas ganz anderes, alleine deswegen lohnt es sich tatsächlich einen Blick darauf zu werfen.

Die Story:

Lou Bloom (Jake Gyllenhaal) lebt zurückgezogen in Los Angeles und hält sich mehr schlecht als recht mit kleinen Diebstählen über Wasser. Nach erfolglosem Bemühen um einen anständigen Job, beginnt er als freier Kameramann für einen TV-Nachrichtensender zu arbeiten. Sein Spezialgebiet: lokale Verbrechen und Unfälle. Dabei muss er nicht nur möglichst als erster am Tatort sein, sondern auch näher und schonungsloser als alle anderen das Geschehen mit der Kamera dokumentieren, um seine Bilder zum besten Preis zu verkaufen. Der äußerst ehrgeizige Lou lernt schnell und findet zusehends Gefallen an dem skrupellosen Geschäft der Nightcrawler, bei dem jedes gefilmte Verbrechen bares Geld bedeutet und Opfer Mittel zum Zweck werden. Die Nachrichtenchefin Nina (Rene Russo) ist begeistert von dem Einsatz des neuen Freelancers. Doch sie ahnt nicht, wie weit Lou – in seinem Drang nach Anerkennung – bereit ist, zu gehen.

Die Schauspieler:

Ich war wirklich begeistert von Jake Gyllenhalls Leistung. Zwar hätte ich ihm gerne sein Hipsterzöpfchen abgeschnitten, aber da seine Rolle sowieso nicht gerade ein Sympathieträger ist, lass ich ihm das mal durchgehen. Ich mag ihn sowieso gerne und halte auch als Schauspieler ziemlich viel von ihm. Er ist sehr wandelbar und über die Jahre unglaublich gewachsen. Ich glaube die Rolle des Lou Bloom ist nicht gerade einfach und er hat es toll umgesetzt. Die Grenze zum Wahnsinn wird mehrmals überschritten und das ist oft in seinen bloßen Augen erkennbar. Lou Bloom ist glaube ich genau das, was man als soziopathischen Psychopathen bezeichnen könnte und an manchen Stellen sorgt Jake Gyllenhall mit seiner Darstellung und Abgeklärtheit wirklich für Gänsehaut. Rene Russo, die ich schon seit einiger Zeit in keinem Film mehr gesehen habe, ist als zweite Hauptrolle auch gut besetzt, aber neben Jake Gyllenhall geht sie einfach unter.

Fazit:

„The Nightcrawler“ wird sich nicht gerade, wie so manch anderer Film, in mein Gedächtnis einbrennen, aber er war wirklich sehenswert. Anfangs dauert es ein wenig bis die Story in Fahrt kommt, aber schon nach wenigen Minuten ist klar mit Lou Bloom stimmt etwas nicht. Die Geschichte erzählt das Thema Medien aus einer interessanten Perspektive, hinter die man so als „Ottonormalverbraucher“ nicht blicken kann. Ich glaube auch, dass die Story nicht übertrieben ist und die Quoten nunmal am meisten für einen Nachrichtensender zählen. Wir kennen das ja auch alle selbst, kaum sieht man ein Polizeiaufgebot, will man auch mal einen Blick darauf werfen, was dort passiert ist. Sensationsgeilheit bestimmt gewissermaßen tatsächlich die Medien. In „The Nightcrawler“ werden aber einige Grenzen überschritten, die ich als Zuschauer nicht sehen wollen würde. Die Entwicklung von Lou ist wirklich interessant zu beobachten und man merkt schnell wie sehr er sich in die ganze Situation verrennt und einfach immer mehr möchte. Die Entwicklung zum Psychopathen wird immer deutlicher und man möchte wirklich „Stopp, es reicht!“ schreien. Gerade das Ende ist wirklich drastisch, aber hat den Film auch perfekt abgerundet. Also definitiv eine Empfehlung!

 

 

The Boy

Thriller               USA 2015                Laufzeit : 93 Min

Also ich bin mir nicht ganz sicher ob es ein kluger Schachzug war den Film als Horrorfilm anzupreisen. Wobei, schon bei FSK 12 sollten eigentlich bei jedem die Alarmglocken läuten. Eigentlich ist „The Boy“ aber nicht mal übel, er funktioniert aber eher als (Psycho-)thriller ohne viel Blut. Da ich im Februar diesen Jahres auf „The Boy“ und „The Forest“ gleichermaßen neugierig war, kann ich definitiv sagen „The Boy“ hat mir um Längen besser gefallen!

Die Story:

Kennt ihr Brahms? Brahms ist der achtjährige Sohn von Mr. und Mrs. Heelshire (Jim Norton, Diana Hardcastle) und er fordert ganz besonders liebevolle Aufmerksamkeit und Zuwendung. Die soll er künftig von der jungen Amerikanerin Greta (Lauren Cohan) erhalten, die als seine neue Nanny einen strikten Regelkatalog erhält. Aber auch der kann sie nicht ansatzweise auf das vorbereiten, was sie bei Arbeitsantritt im pittoresken Herrenhaus wirklich erwartet: Brahms ist eine Porzellanpuppe! Was Greta zunächst für einen grausamen Scherz hält, lässt nach Verletzung einiger Regeln jedoch nur einen Schluss zu: Die Puppe führt ein furchteinflößendes Eigenleben…

Die Schauspieler:

Mal einer der wenigen Filme in denen ich absolut niemanden der Schauspieler kenne. Es gibt über die paar wenigen absolut nichts negatives zu sagen. Vorallem Lauren Cohan trägt quasi den ganzen Film, alles andere sind eigentlich eher Nebenrollen. Nicht zu vergessen die gute alte Puppe Brahms, aber der verhält sich eher still 🙂

Fazit:

Tatsächlich kein 0815 Horror! Nachdem ich damals den Trailer gesehen habe, hatte ich ein wenig Angst, dass es wieder eine typische Puppengruselstory ist und sind wir ehrlich, in letzter Zeit gab es davon mehr als genug. Bisher war kaum was dabei, das meinen Chucky schlagen könnte 🙂 Aber nachdem ich bereits vorher von vielen Leuten gehört habe, das „The Boy“ doch anders sei, wurde ich immer gespannter darauf. Zwischendrin könnte an manchen Stellen ein wenig mehr Spannung sein. Allerdings wurde es trotzdem nicht langweilig. Man wird auf unheimlich viele verschiedene Fährten gelockt und fragt sich natürlich immer mehr was nun an dieser Puppe Brahms dran ist. Ist sie besessen, ist der Geist des Kindes in ihr oder gar was ganz anderes? Ich muss sagen, mit dem Schluss in der Form habe ich nicht gerechnet und ich kann durchaus verstehen, dass sich hier mal wieder die Geister scheiden. Mir hats gefallen! Was mich allerdings etwas gestört hat, waren die fehlenden Erklärungen. Gerade gegen Ende wäre es toll gewesen nochmal in einer Rückblende zu sehen wie es nun zu dieser Situation kam. Alles in allem aber ein wirklich guter Film und endlich mal wieder ein Ende mit Überraschungseffekt!